Praxis Dr. Jochen Piepenbrink  

Ihr Hausarzt in Paderborn

Corona Schutzimpfungen 

Im höheren Alter fällt die Immunantwort nach der Impfung insgesamt geringer aus und Impfdurchbrüche können häufiger auch zu einem schweren Krankheitsverlauf führen. Daher soll nach STIKO-Ansicht folgenden Personen eine Auffrischimpfung angeboten werden:

► Personen im Alter von ≥ 70 Jahren,

► Bewohner und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen. Aufgrund des erhöhten Ausbruchspotenzials sind hier auch Bewohner im Alter von < 70 Jahren eingeschlossen,

► Pflegepersonal und andere Tätige mit direktem Kontakt mit den zu Pflegenden in ambulanten, teil- oder vollstationären Einrichtungen der Pflege für alte Menschen oder für andere Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere COVID-19-Krankheitsverläufe,

► Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt.

Die Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff soll frühestens sechs Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung erfolgen, unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor verwendet wurde. Bei mRNA-Impfstoffen soll möglichst der bei der Grundimmunisierung verwendete Impfstoff zur Anwendung kommen.

Die STIKO weist zudem darauf hin, dass im Verhältnis zur Anzahl der verabreichten Impfstoffdosen in Deutschland die meisten COVID-19-Impfdurchbruchserkrankungen bei Personen beobachtet werden, die mit der COVID-19 Vaccine Janssen (Johnson&Johnson) geimpft wurden. Weiterhin wurde für den Janssen-Impfstoff im Unterschied zu den anderen zugelassenen Impfstoffen eine vergleichsweise geringe Impfstoffwirksamkeit gegenüber der Delta-Variante beobachtet. Aufgrund des ungenügenden Impfschutzes nach der bislang bei diesem Impfstoff nur einen empfohlenen Impfstoffdosis empfiehlt die STIKO, eine Grundimmunisierung mit der COVID-19 Vaccine Janssen mit einem mRNA-Impfstoff als weitere Dosis zu optimieren.

Personen, die bisher eine Impfstoffdosis der COVID-19 Vaccine Janssen erhalten haben, sollen eine zusätzliche mRNA-Impfstoffdosis ab vier Wochen nach der Janssen-Impfung erhalten.


Aufklärungsbögen bitte runterladen und zum Impftermin mitbringen.

COVID_19_Aufklärungsmerkblatt_und Einwilligungserklärung_BioNTech


Mitzubringen zum Impftermin:

  • elektronische Gesundheitskarte für gesetzlich versicherte Personen
  • Impfpass - falls nicht vorhanden, stellen wir diesen neu aus
  • Marcumarausweis  ggf.
  • Allergieausweis ggf.
  • Aufklärungs- und Anamnesebögen falls vorhanden

Tipp:

  • keine prophylaktische Schmerzmitteltherapie vorher anwenden 
  • Kühlakku im Gefrierschrank lagern
  • leichtes Oberteil anziehen
  • Fiebersenkende Medikamente sollten vorher besorgt werden
  • Menschen mit Fieber über 38°C sollten nicht geimpft werden. Leichte Erkältungssymptome wie Schnupfen, Husten, Gliederschmerzen sind kein Impfhindernis.
  • Nur wer zwingend eine Unterstützung braucht, kann eine Begleitperson mitbringen. Ansonsten bitten wir darum, außerhalb der Praxis zu warten. Der Zeitrahmen beträgt pro Impfung ungefähr 45 Minuten.
  • Diese Begleitpersonen bekommen keine Impfung ohne Termin. Auch werden wir nicht automatisch Ehepaare aus unterschiedlichen Priorisierungsgruppen zusammen impfen. Wenn evtl. die Impfpriorisierungsgruppen aufgehoben werden, kann man dies machen.
  • Wichtig zu beachten: Keine Beratung bzgl. anderer Erkrankungen innerhalb der Impfsprechstunde oder Rezeptausstellung, dazu bitte einen separaten Termin vereinbaren. Damit es zu keinen Engpässen im Wartezimmer zur Nachbeobachtung kommt, planen wir die Impfsprechstunde sehr genau.
  • Impfnebenwirkungen können innerhalb von 72 Stunden unter der APP "SafeVac" an das Paul-Ehrlich-Institut gemeldet werden. Jederzeit stehen auch wir Ihnen zur Verfügung und können die Meldung annehmen. 


Bei Nebenwirkungen, die auf eine Thrombose hindeuten, sollte sofort medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden und auf die kürzlich erfolgte Impfung hingewiesen werden. Symptome einer Thrombose können sein: Atemnot, Schmerzen in Brust oder Magen, Schwellungen oder Kältegefühl in einem Arm oder Bein, starke oder sich verstärkende Kopfschmerzen oder verschwommenes Sehen nach der Impfung, anhaltende Blutungen, mehrere kleine Blutergüsse, rötliche oder violette Flecken oder Blutbläschen unter der Haut.



Impfen - Kreis Paderborn (kreis-paderborn.de)